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Was ist die Dupuytren'sche Erkrankung ?

Ursache der Dupuytrenschen Kontraktur

Der "Morbus Dupuytren" wurde nach dem französischen Arzt Guillaume Dupuytren benannt. Als einer der ersten beschrieb er 1831 die operative Behandlung dieser Erkrankung.

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Was sind die Ursachen der Dupuytren'schen Kontraktur ?

Ursache der Dupuytrenschen Kontraktur

Die Ursache der Dupuytren Kontraktur ist unbekannt. Ein wesentlicher Risikofaktor ist die erbliche Veranlagung, speziell die Herkunft aus Nordeuropa (die Dupuytren Kontraktur wird auch "Vikings disease“ genannt).

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Was sind die Beschwerden bei Dupuytren'scher Kontraktur ?

Beschwerden bei Morbus Dupuytren

Es bilden sich unter der Haut der Handinnenfläche und der Finger zunächst kleine Knoten, die allmählich größer werden und zumeist schmerzlos sind. Diese Knoten bilden derbe Stränge unter der Haut, die sich zusammen- ziehen und im weiteren Verlauf die Finger immer mehr krümmen.

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Welche Behandlung ist bei M. Dupuytren sinnvoll ?

Behandlung Morbus Dupuytren

Es gibt keine eigentliche „Heilung“ der Dupuytren'schen Kontraktur. Sie ist aber auch nicht gefährlich und der Verlauf ist zumeist nur langsam und macht keine Beschwerden. Die operative Be- handlung sollte erst bei nachge- wiesenem Fortschreiten der Kontraktur erfolgen.

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Die Nadelfasziektomie - ein minimal invasiver Eingriff

Mit einer sehr feinen Nadel werden die verdickten Bindegewebs- stränge an mehreren Stellen durchtrennt, und die gekrümmten Finger anschließend vorsichtig gestreckt.

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Die Fasziektomie - die vollständige chirurgische Entfernung

Operation-Fasziektomie

Mit Zick-Zack-Schnitten werden die verdickten Bindegewebs- stränge freigelegt und unter Schonung der umgebenden Nerven und Gefäße möglichst voll- ständig entfernt.

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Die Dupuytren'sche Erkrankung (Dupuytren'sche Kontraktur) ist eine gutartige Verdickung der Bindegewebsschicht unterhalb der Haut der Handinnenfläche und der Finger. Diese Verdickung ist im allgemeinen schmerzlos, kann aber eine starke Einziehung der Finger mit Streckbehinderung zur Folge haben.


dupuytren-bildDer französische Arzt Baron Guillaume Dupuytren war einer der ersten, die dieses Krankheitsbild beschrieben und operativ behandelten. Deshalb wurde es nach ihm Morbus Dupuytren, die Dupuytren' sche Erkrankung oder bei schon bestehender Einziehung der Finger Dupuytren' sche Kontraktur genannt.













Vikings-DupuytrenDie Ursache der Dupuytren'schen Kontraktur ist unbekannt. Es gibt jedoch Zeichen einer genetischen d.h. erblichen Veranlagung.

Sie ist nicht direkt durch Unfall oder Überbeanspruchung der Hand bedingt, eine starke mechanische Belastung der Handinnenfläche kann die Krankheitssymptome aber auslösen oder verschlimmern. Die Dupuytren'sche Kontraktur tritt häufiger bei Männern als Frauen und meist im Alter über 40 auf. Weitere Risikofaktoren sind: Herkunft aus Nordeuropäischen Ländern (in Amerika wird die Dupuytren'sche Kontraktur auch "Vikings disease“ genannt), eine familiäre Disposition, Alkoholkonsum, Epilepsie, Lercirrhose, Diabetes und die Einnahme bestimmter Medikamente.



Krankheitsbild-DupuytrenEs bilden sich unter der Haut der Handinnenfläche und der Finger zunächst kleine Knoten, die allmählich größer werden und zumeist schmerzlos sind.

Diese Knoten bilden dann derbe Stränge unter der Haut, die sich zusammenziehen und im weiteren Verlauf die Finger immer mehr zur Handinnenfläche ziehen. Meist ist der Ring- und Kleinfinger betroffen, aber alle Finger können beteiligt sein. Ein Ausstrecken der betroffenen Finger ist mehr und mehr erschwert mit deutlicher Einschränkung der Funktion der Finger und Hand (z.B. dauerndes Hängenbleiben am gekrümmten Kleinfinger, erschwertes Greifen).




Untersuchung-DupuytrenWichtig ist die Anamnese, d.h. Erheben der Krankengeschichte und die körperliche Untersuchung durch Ihren Arzt.

Die Diagnose ist durch diese Maßnahmen zu stellen, weitere Untersuchungen wie z.B. Röntgen sind gewöhnlich zur Diagnosestellung nicht erforderlich. Ihr Arzt wird die verdicken Knoten bzw. Stränge ertasten. Die Untersuchung sollte auch eventuelle Sensibilitätsstörungen, die Kraft in Hand und Fingern sowie den Bewegungsumfang der Finger bzw. den Grad der Einziehung und der Streckbehinderung umfassen. Für die weitere Behandlung ist insbesondere die Zunahme dieser Streckbehinderung von Bedeutung.




Behandlung-DupuytrenEs gibt keine eigentliche „Heilung“ der Dupuytren- Kontraktur. Sie ist aber auch nicht gefährlich und der Verlauf ist zumeist nur langsam und macht keine Beschwerden. In diesen Fällen ist eine Behandlung auch nicht notwendig und es sollte nur eine Beobachtung erfolgen.

Bei schmerzhaften Knoten können Injektionen mit Steroiden den Schmerz lindern und den Knoten verkleinern. Eine Verhinderung der Progression der Erkrankung ist nicht gesichert bzw. zweifelhaft.

Im Frühstadium ist die Strahlentherapie symptomatischer Knoten bzw. Stränge eine Alternative. Hierbei kann das Fortschreiten der Erkrankung gestoppt werden. Allerdings ist gerade im Frühstadium ein langjähriger unveränderter Verlauf  ohne jede Therapie die Regel. Bei der Bestrahlung muß man deshalb den (unsicheren) Erfolg mit den (eventuellen) Nebenwirkungen (Strahlenschäden wie Hautrötungen/ Hauttrockenheit usw. ) abwägen.

Nadelfasziotomie-DupuytrenKeine nachgewiesene Wirkung haben Bandagen/ Orthese, krankengymnastische Dehnung, Ultraschall/ Stoßwellentherapie, Vitamin E.  Bei zu starker mechanischer Belastung kann sich der Erkrankungsverlauf sogar beschleunigen.  

Die operative Behandlung sollte bei nach- gewiesenem Fortschreiten des Dupuytren’schen Kontraktur erfolgen, insbesonderer bei rascher Verschlechterung und bei Streckverlust an einem Gelenk über 20 Grad oder an mehreren Gelenken des gleichen Fingers über 45 Grad.

Hierbei werden heute im allgemeinen 2 Verfahren eingesetzt. Die minimal invasive Nadel- fasziotomie, das Durchtrennen der Stränge mit einer feinen Nadel und ...



Fasziektomie-Dupuytren
... die Fasziektomie, das vollständige Entfernen aller betroffenen und verdickten Bindegewebsstränge. Beide Verfahren werden zumeist ambulant durch- geführt.

Es gibt keine Operation ohne Risiko! Allerdings sind wesentliche Komplikationen selten. Risiken sind: Infektion, Wundheilungsstörung, Nerven-Gefäß-und Sehnenverletzung. In ca. 20% der Fälle kommt es zu einem Rezidiv, d.h. einem erneuten Auftreten der Bindegewebsverdickungen, welches eine erneute Operation erfordert.